Für ein einzelnes Gerät und die reine Zeitbegrenzung reichen die Bordmittel oft aus. Vier Lücken bleiben aber offen, und genau die fallen im Familienalltag auf.
Die festen Tageszeiten. Apples Auszeit kennt genau ein Ruhefenster pro Tag. Wer die Schulzeit und den Abend abdecken will, bekommt beides nicht automatisch hin. Google hat dafür inzwischen einen eigenen Schulmodus neben der Ruhezeit, also zwei getrennte Funktionen für dieselbe Sache. In Kidgonet legst du mehrere Pausen nebeneinander an, für Schule, Hausaufgaben oder Mahlzeiten, und nimmst Lern-, Musik- und Notfall-Apps gezielt davon aus.
Die Plattformgrenze. Googles Lösung verwaltet Android-Geräte, Apples Lösung verwaltet iPhones und iPads. Hat ein Kind ein Android-Handy und das andere ein iPhone, führst du zwei getrennte Systeme mit zwei Logiken und zwei Apps.
Der Webfilter. Beide filtern zuverlässig im hauseigenen Browser. Installiert dein Kind einen anderen Browser oder ruft Inhalte innerhalb einer App auf, greift der Filter nicht mehr überall. Kidgonet filtert stattdessen auf Systemebene.
Der Überblick. Regeln, Zeiten und Freigaben liegen an unterschiedlichen Stellen im System. Eine Änderung am Sonntagabend bedeutet: mehrere Menüs, mehrere Geräte.